Die zerstörungsfreie, magnetinduktive Ortung der Bewehrung erfolgte mit einem transportablen Ferroscan-System PS250/200 der Fa. Hilti . Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten zur Messdatenerfassung:
- Die Aufnahme einer linienförmigen Messung. Hierbei wird mit einem Scanner eine Messstrecke auf der Bauteiloberfläche zurückgelegt. Im Ergebnis werden die rechtwinklig zur Fahrtrichtung orientierten Betonstähle erfasst und deren Betondeckung und Längenkoordinate aufgezeichnet.
- Die Aufnahme einer Messfläche. Hierfür wird mit einem Scanner eine Messfläche in rechtwinklig zueinander liegenden Bahnen abgefahren. Aus den Messdaten berechnet die Messsoftware eine grafische Darstellung der Bewehrung im Beton und nach erfolgter Auswertung kann die Betondeckung der Längs- und Querbewehrung ausgegeben werden.
Ausschlaggebend für die Qualität der Messung sind vor allem die Größe der Betonüberdeckung sowie der vorhandene Stababstand. Eine Auswertung der aufgenommen Messdaten kann gemäß DBV-Merkblatt „Betondeckung und Bewehrung“ erfolgen.
Weitere Projekte
Prüfung der Spannungsrisskorrosion an Brückenbauwerken
Zur Einschätzung des aktuellen Bauwerkzustandes wurden durch den Geschäftsbereich „Werkstoffe und Bauphysik“ der MFPA Leipzig GmbH Spannstähle, Einpressmörtel sowie Teile des hüllrohrumgebenden Betons an einem Brückenbauwerk entnommen und untersucht.
Hochtemperaturzugprüfungen bis zu 1350°C
Untersuchung der temperaturabhängigen mechanischen Eigenschaften stählerner Werkstoffe
Zerstörungsfreie Messung der Permeabilität von Beton
Zerstörungsfreie Messung der Permeabilität zur Bewertung der Betoneigenschaften hinsichtlich Porosität im oberflächennahen Bereich.





