Konventionelle Bauwerksprüfung

Oftmals reicht eine augenscheinliche Untersuchung eines beschädigten Bauwerks nicht aus, um dessen Zustand allumfassend beurteilen zu können. Eine zusätzliche Entnahme von Baustoffproben, die im Labor weiter untersucht werden, ist häufig unabdingbar. Anhand der Ergebnisse der Vor-Ort-Untersuchung und der Prüfungen im Labor kann der Zustand des Bauwerkes analysiert sowie mögliche/erforderliche Instandsetzungsmaßnahmen abgeleitet werden.


Wir bieten u. a. folgende konventionelle Prüfungen an Bauwerken des Hoch-, Tief- und Ingenieurbaus an: 


  • Entnahme von Bohrkernen, z. B. für die:
    - Druckfestigkeitsprüfung,
    - Ermittlung der Frostbeständigkeit (Frost-Tau-Wechsel-Prüfung; Ermittlung der Luftporenkennwerte)
  • Entnahme von Bohrmehl, z. B. für die Bestimmung des Chloridgehaltes
  • Entnahme von Mauersteinen, z. B. für die Druckfestigkeitsprüfung
  • Haftzugprüfung
  • Freilegung der Bewehrung, z. B. für die:
    - Betondeckungsmessung
    - Ermittlung des Bewehrungsgrades
    - Untersuchung des Korrosionsgrades der Bewehrung
    - Ermittlung der Carbonatisierungstiefe


Für die konventionelle Untersuchung stehen uns u. a. folgende Geräte zur Verfügung:


  • Bohrkernentnahmegerät HILTI: Typ DD130-RG
  • Bohrkernentnahmegerät HILTI: Typ DD200
  • Bohrmehlentnahmegerät Baustoff-Prüfsysteme Wennigsen: Typ BMEG-2010

Durch Kombination der konventionellen Bauwerksprüfung (Prüfung durch Probenahme) mit Verfahren der zerstörungsfreien Prüfung (z. B. zerstörungsfreie Ortung der Bewehrung) kann die Schädigung des Bauwerks durch die Untersuchung begrenzt und die Aussagekraft der Prüfergebnisse optimiert werden. 


Kontakt

T +49 (0)341 6582-145
werkstoffe@ mfpa-leipzig.de