Die Messung der Luftpermeabilität gestattet die zerstörungsfreie Erfassung eines Kennwertes, der im Zusammenhang mit der Porosität des oberflächennahen Betons steht. Die Porosität hat insgesamt Auswirkungen auf die Dauerhaftigkeitseigenschaften von Stahlbeton, da die vorhandenen Poren den Stofftransport aus der Umwelt in den Beton durch die Wirkung unterschiedlicher Transportmechanismen ermöglichen.
Das Verfahren ist völlig zerstörungsfrei und erlaubt die Messung an einer Vielzahl von Einzelstellen mit vertretbarem Zeitaufwand. Der mit dem Messverfahren ermittelte Kennwert KT zeigt die Gaspermeabilität des Betons. Zur Bewertung der Betoneigenschaften wird die handhabbare Einheit (10-16 m²) verwendet. Der bekannte Einfluss der Feuchtigkeit des Betons auf die Messergebnisse kann bei hoher Feuchtigkeit zum Teil durch Berücksichtigung der Messwerte der elektrischen Leitfähigkeit des Betons, die ebenfalls von der Feuchtigkeit abhängig ist, reduziert werden.
Die Messungen wurden mit dem handelsüblichen Gerät Torrent (Hersteller: Proceq SA) durchgeführt.
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